Ein neuer Branchenreport auf Basis von Erkenntnissen aus Gesprächen mit über 120 Logistikexpert:innen
Die Logistikbranche weiß: Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge ist unvermeidlich.
EU‑Ziele, strengere innerstädtische Vorgaben und steigende Kundenerwartungen erhöhen den Druck spürbar. Gleichzeitig zeigt sich ein anderes Bild: Fast die Hälfte der Unternehmen führt bislang keine Elektrofahrzeuge. Viele haben zudem keine EV‑Strategie in ihre Planungen bis 2030 aufgenommen.
Warum?
Der neue Report legt offen, welche Hürden den Umstieg bremsen, wo versteckte Kosten entstehen und welche operativen Herausforderungen häufig unterschätzt werden. Gleichzeitig macht er sichtbar, wie First Mover bereits heute Vorteile realisieren.
Die Highlights
Was der Report zeigt
Warum Infrastruktur der zentrale Engpass bleibt
Rund 90 Prozent der kommerziellen Ladepunkte befinden sich in privater Hand. Gleichzeitig stehen in ganz Europa weniger als zweitausend öffentliche Stationen zur Verfügung, die schwere Nutzfahrzeuge unterstützen. Die Realität ist klar: Der Markt ist noch nicht bereit.
Um die Ziele für 2030 zu erreichen, werden rund 50.000 HDV‑fähige Ladestationen und Investitionen von etwa 3,5 Milliarden Euro benötigt. Der Report zeigt, was das konkret für die heutige Flottenplanung bedeutet.
Welche Hürden die Elektrifizierung bremsen
Trotz zunehmender Dynamik bleibt der Total Cost of Ownership die größte Barriere. Aktuell sind nur 30 Prozent der Elektro‑Lkw‑Verkäufe in Europa kostenwettbewerbsfähig.
Hinzu kommen 84 Prozent der Flotten, die sich Sorgen um den langfristigen Werterhalt machen. Das erklärt, warum viele Unternehmen zögern – und zeigt, was sie benötigen, um den nächsten Schritt zu gehen.
Wo Vorreiter echte Vorteile erzielen
Regionale Betreiber, gemischte Flotten und größere Fuhrparks mit mehr als 200 Fahrzeugen treiben die Elektrifizierung voran. Gleichzeitig berichten einige kleinere Unternehmen mit unter fünf Millionen Euro Umsatz, dass bereits über 30 Prozent ihrer Fahrzeuge elektrisch unterwegs sind oder dieses Ziel bis 2030 erreichen sollen.
Die Erkenntnis: Elektrifizierung ist weniger eine Frage der Größe als der operativen Eignung und der richtigen Strategie.
Ein praxisnaher Fahrplan für die Elektrifizierung
Der Report liefert konkrete Empfehlungen: vom Einstieg über volumenstarke Strecken mit kurzen Distanzen und Rückkehr zum Depot bis zum Einsatz spezialisierter EV‑Simulationslösungen und realer Pilotstrecken vor dem Skalieren.
Zudem wird erläutert, welche Rolle EV‑spezifische Routenplanung und Tourenoptimierungssoftware bei der Steuerung hybrider Flotten spielt und wie sich damit der Total Cost of Ownership langfristig senken lässt.
